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Neues aus dem Lektorat in Bad Vilbel

Aktuelles, Tipps und Termine


12. September 2017, 15:59

Lektorentage 2017 – Wir waren in Berlin!

Das waren sie, die 16. Lektorentage des Lektorenverbands VFLL. Getagt haben wir in Berlin am schönen Wannsee. Anstrengend war es, aber auch sehr lehrreich, schön und inspirierend.

Los ging es am Freitag mit einer Führung durchs Haus der Wannsee-Konferenz, die, wie ich jetzt weiß, nur eine zweistündige Sitzung war. Der nächste Tag befasste sich vormittags mit Lektorat 4.0 – Digitalisierung war hier natürlich das Stichwort. Dass Kommasetzung sehr einfach ist, zeigte Prof. Dr. Peter Gallmann von der Uni Jena in seinem Workshop am Nachmittag. Drei Regeln hierzu reichen im Prinzip. Und eine Nullregel: Nur dann ein Komma setzen, wenn man es begründen kann.

Mit der Mitgliederversammlung am Sonntagvormittag endeten die Lektorentage.

Netzwerken war natürlich auch angesagt – am Freitagabend mit gutem Essen und guten Tropfen und am Samstagabend mit einer Schifffahrt von Wannsee bis Potsdam und zurück.

Nächstes Jahr geht’s nach Nürnberg.

Redakteur

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06. September 2017, 16:31

Kleiner Tipp zur E-Mail-Korrespondenz: „Info“ ist kein guter Betreff!

Ich hasse E-Mails ohne Betreff. Oder mit einem Betreff, der nichts sagt. „Info“, „Text“, „Bitte“ sind so nichtssagend, dass ich mich zwingen muss, die E-Mail zu öffnen. Welche „Info“ erwartet mich? Dass heute die Sonne scheint? Und was ist mit dem „Text“? Soll ich ihn lesen, schreiben, korrigieren?

Wir kennen das alle: Jeden Tag laufen auf allen möglichen Kanälen unzählige Nachrichten bei uns ein. Sei es geschäftlich oder privat. Und die Absender erwarten von uns, dass wir darauf reagieren, denn die eigene Nachricht ist natürlich immer die wichtigste.

Ja, mache ich gerne. Aber trotz der Flut an Nachrichten erwarte ich vom Absender, dass er sich ein wenig Mühe gibt und sich Zeit nimmt, wenn er mir schreibt. Ich will wissen, worum es geht und was ich mit der Nachricht soll – sie zur Kenntnis nehmen, eine Antwort geben, einen Auftrag erledigen, darüber lachen. Bei einer E-Mail kann ich das schon im Betreff signalisieren. „Einladung zur Preisverleihung“, „Bitte um Korrektur: Flyer xy“.

Es könnte so einfach sein, aber Kommunikation gehört nun mal zu den schwierigsten Dingen im Miteinander. Und dann wundern sich alle, dass nichts so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hatten.

Deshalb: Eine E-Mail braucht einen aussagekräftigen Betreff. Und einen klar formulierten Inhalt. Damit jeder weiß, was er zu tun hat. Macht vieles einfacher im Leben.

Redakteur

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